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Und nun zum Sci-Fakt-Newsletter! Willkommen zu diesem Wochenrückblick. Los gehts!
💔 Trauerforschung: Warum der Tod von Haustieren für viele genauso schmerzhaft ist wie der Verlust eines geliebten Menschen.
✍️ Die Kurzfassung
Eine britische Studie zeigt, dass viele Menschen um verstorbene Haustiere ähnlich intensiv trauern wie um verstorbene Menschen.
Von fast eintausend Befragten gab ein Fünftel sogar an, der Tod ihres Tieres sei der schmerzlichste Verlust ihres Lebens gewesen – noch vor dem Ableben ihrer Eltern oder enger Freunde.
Bei rund 7,5 Prozent der Betroffenen entwickelte sich die Trauer so stark, dass sie als anhaltende Trauerstörung eingestuft werden konnte.
Psychologen erklären das damit, dass Haustiere oft wie Familienmitglieder wahrgenommen werden und Beziehungen zu ihnen meist unkompliziert, loyal und konfliktfrei sind.
Besonders für alleinlebende oder ältere Menschen kann der Verlust deshalb den Alltag und das emotionale Gleichgewicht massiv erschüttern – auch wenn schwere Trauerstörungen insgesamt eher selten bleiben.
📌 Mehr erfahren? → PLOS One
💉 Warum sich dein Körper rächt, sobald du Ozempic und Co. absetzt.
✍️ Die Kurzfassung
Dauer-Abo mit Endlosschleife? Eine neue Meta-Analyse der University of Oxford zeigt, dass Menschen nach dem Absetzen von GLP-1-Abnehmspritzen ihr Gewicht rund viermal schneller wieder zunehmen als nach dem Ende von Diät- und Sportprogrammen.
Der Hauptgrund: Mit den Medikamenten verlieren viele zunächst extrem viel Gewicht – oft 15 bis 20 Prozent des Körpergewichts – was einen stärkeren „Jo-Jo-Effekt“ begünstigt.
In verschiedenen Studien nahmen Teilnehmer nach dem Absetzen im Schnitt etwa 10 Kilogramm innerhalb eines Jahres wieder zu und könnten laut Hochrechnung nach 18 Monaten ihr ursprüngliches Ausgangsgewicht erreichen.
Auch positive Effekte auf Blutdruck und Cholesterin verschwanden relativ schnell – während Menschen, die nur durch Lebensstiländerung und ohne Abnehmspritzen zwar langsamer abnahmen, ihr Gewicht aber deutlich länger halten konnten.
Experten betonen deshalb: GLP-1-Medikamente können ein wichtiges Werkzeug gegen Fettleibigkeit sein – sind aber keine schnelle Heilung dieses komplexen Problems.
📌 Mehr erfahren? → The BMJ
🧠 Der Weltraum macht etwas Seltsames mit den Gehirnen von Astronauten.
✍️ Die Kurzfassung
Schon wenige Wochen Schwerelosigkeit reichen aus, um das menschliche Gehirn messbar zu verändern – Konkret: Es rutscht im Schädel ein paar Millimeter nach oben und hinten.
US-Forscher fanden heraus, dass diese Verschiebungen besonders Bereiche betreffen, die für Gleichgewicht und Körperwahrnehmung zuständig sind.
Bei Langzeitmissionen (ca. einem Jahr im Weltraum) können die Veränderungen stärker ausfallen und noch mindestens sechs Monate nach der Rückkehr bestehen bleiben.
Ursache ist vor allem die Umverteilung von Körperflüssigkeiten in der Schwerelosigkeit, was auch die flüssigkeitsgefüllten Hirnkammern nach oben drückt und das Gehirn selbst leicht verformt.
Zwar leiden Bereiche wie Intelligenz oder Persönlichkeit nicht, doch die Erkenntnisse könnten helfen, bessere Trainingsprogramme zu entwickeln, damit Astronauten nach ihrer Rückkehr zur Erde schneller wieder sicher auf beiden Beinen stehen.
📌 Mehr erfahren? → PNAS
🙊 Warum gleichgeschlechtlicher Sex im Tierreich Vorteile hat.
✍️ Die Kurzfassung
Eine neue Verhaltensstudie zeigt, dass gleichgeschlechtlicher Sex bei Primaten kein Randphänomen, sondern ein normaler Teil ihres Soziallebens ist.
US-Forscher werteten Berichte zu fast 500 Arten aus und fanden bei 59 von ihnen Hinweise auf homosexuelles Verhalten, bei 23 Arten sogar regelmäßig.
Besonders häufig tritt es bei Primaten auf, die in rauen Umgebungen leben, vielen Fressfeinden ausgesetzt sind oder komplizierte Hierarchien haben.
Offenbar hilft der intime Kontakt dabei, Spannungen abzubauen, Konflikte zu entschärfen und den Zusammenhalt der Gruppe zu stärken.
Die Studienautoren hoffen, dass die Ergebnisse auch neue Perspektiven auf die Entwicklung menschlichen Sozialverhaltens eröffnen – eins zu eins auf uns übertragen lassen sich die Erkenntnisse jedoch nicht.
📌 Mehr erfahren? → Nature Ecology & Evolution
🚙 Werden moderne Autos bald weniger „modern“?
✍️ Die Kurzfassung
Autohersteller setzen heutzutage immer stärker auf große Touchscreens – doch was schick aussieht, kann laut Forschung gefährlich sein.
Studien zeigen, dass die Bedienung über Bildschirme (und sogar das Nutzen einer Freisprechanlage) Fahrer ähnlich stark ablenkt wie das Tippen auf dem Smartphone, während klassische Knöpfe dank Tastsinn und Muskelgedächtnis viel weniger Aufmerksamkeit erfordern.
Es wird noch interessanter: „In-Vehicle Infotainment“ scheint die Reaktionsfähigkeit des Fahrers sogar stärker zu beeinträchtigen als z. B. Alkohol.
Ein britischer Test aus dem Jahr 2020 belegte, dass Reaktionszeiten beim Nutzen von Touchmenüs deutlich länger werden und sogar die Spurhaltung leidet.
Auch Verbraucher sind genervt: Umfragen zeigen, dass Infotainment-Systeme zu den häufigsten Beschwerdegründen bei Neuwagen gehören.
Deshalb fordern Fahrzeugsicherheitsorganisationen wie ANCAP und Euro NCAP ab 2026 wieder mehr physische Bedienelemente – und erste Hersteller beginnen bereits, die „guten alten Knöpfe“ zurückzubringen.
📌 Mehr erfahren? → ANCAP, TRL, Policy Insights from the Behavioral and Brain Sciences, Safety Science, Accident Analysis & Prevention
🍎 Die USA stellen ihre Ernährungspyramide komplett auf den Kopf – So sieht sie jetzt aus!
✍️ Die Kurzfassung
Die neuen US-Ernährungsrichtlinien drehen die bisherige Lebensmittelpyramide um und rücken Fleisch, Vollfett-Milchprodukte, Olivenöl und Gemüse an die Spitze der Empfehlungen.
Gleichzeitig sollen ultrahochverarbeitete Lebensmittel möglichst vermieden werden, während Getreide und Obst nur noch eine kleinere Rolle spielen.
Überraschend bleibt die Grenze für gesättigte Fette bei maximal zehn Prozent der Kalorien – was laut einigen Kritikern im Widerspruch zur starken Betonung von Fleisch und Vollfett-Milch steht.
Grundsätzlich wird der klare Aufruf, „echte Lebensmittel“ statt Fertigprodukte zu essen, von Ernährungsexperten gelobt.
Die Bevorzugung von Fleisch und Milch stößt jedoch bei einigen auf Unverständnis – andere wiederum begrüßen sie.
Manche warnen nun vor höheren Kosten für Schulen und vor Umweltfolgen, da insbesondere Fleisch als „klimaschädlich“ gilt.
📌 Mehr erfahren? → ScienceNews
🧬 Wie der Mageninhalt eines Wolfswelpen aus der letzten Eiszeit unseren Vorfahren ein Alibi verschafft.
✍️ Die Kurzfassung
Schwedische Forscher haben im Magen eines im Permafrost konservierten Wolfswelpen aus Sibirien ein winziges Stück Wollnashorn entdeckt – und daraus erstmals das komplette Erbgut eines solchen „Magenfundes“ entschlüsselt.
Das Wollnashorn-Gewebe ist rund 14.400 Jahre alt und stammt damit aus den letzten Jahrhunderten, bevor die Art endgültig verschwand.
Überraschenderweise zeigte die DNA keinerlei Spuren von Inzucht oder genetischem Verfall, sondern deutet auf eine damals noch stabile und gesunde Population hin.
Vergleiche mit älteren Wollnashorn-Genomen ergaben ebenfalls ein über Zehntausende Jahre erstaunlich konstantes genetisches Bild.
Die Forscher schließen daraus, dass nicht menschliche Jagd, sondern vor allem die rasche Klimaerwärmung das außerordentlich schnelle Aussterben der Eiszeitriesen verursacht hat.
Das Ende der Eiszeit scheint die gesamte Wollnashorn-Population wie ein plötzlicher Hammerschlag getroffen zu haben.
📌 Mehr erfahren? → Genome Biology and Evolution
Ich hoffe, die heutige Ausgabe hat dir gefallen! Teile diesen Science-Newsletter gerne mit deinen Freunden. Bis nächste Woche. Nerdige Grüße, Anastasia ✌️
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