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Und nun zum Sci-Fakt-Newsletter! Willkommen zu diesem Wochenrückblick. Los gehts!

🚫 Psychotherapeuten sollen noch weniger Geld bekommen – Welche Folgen hat das?

✍️ Die Kurzfassung

  1. Kürzungen trotz Versorgungskrise: Psychotherapeuten gehen derzeit landesweit auf die Straße, weil die Krankenkassen ihre Honorare ab April 2026 um 4,5 % senken.

  2. Viele befürchten nun, dass sich noch mehr Therapeuten auf Privatpatienten konzentrieren und gesetzlich Versicherte noch länger warten müssen – von „Massenabfertigung“ ist die Rede.

  3. Laut dem Deutschen Psychotherapeuten Netzwerk und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung verdienen niedergelassene Therapeuten ohnehin deutlich weniger als viele andere Fachärzte, weshalb sogar eine Klage vorbereitet wird.

  4. Besonders bitter: Wer eine Praxis übernimmt, zahlt oft zehntausende Euro für einen Kassensitz (die Erlaubnis gesetzlich versicherte Patienten zu behandeln), verdient danach aber weiter vergleichsweise wenig.

  5. Gleichzeitig spricht die Bundespsychotherapeutenkammer von einer „katastrophal schlechten Versorgung“ – je nach Region warten Hilfesuchende bis zu fünf Monate auf ein Erstgespräch.

  6. Außerdem könnten die geplanten Einsparungen auch für den Staat zum „Bumerang“ werden, weil unbehandelte psychische Erkrankungen am Ende durch z. B. lange Krankheitsausfälle zu höheren staatlichen Kosten führen.

📌 Mehr erfahren? → WDR

🤑 Wie uns KI heimlich zum Kaufen verführt.

✍️ Die Kurzfassung

  1. Eine US-Studie zeigt ein überraschendes Paradox: Obwohl viele Menschen sagen, sie misstrauen KI, kaufen sie deutlich häufiger ein Produkt, wenn sie zuvor eine KI-Zusammenfassung von Bewertungen gelesen haben.

  2. In dem Experiment lag die Kaufbereitschaft nach menschlichen Reviews bei etwa 52 %, nach KI-Zusammenfassungen jedoch bei rund 84 %.

  3. Problematisch dabei: Die getesteten Sprachmodelle halluzinierten in rund 60 % der Fälle oder verzerrten den Ton echter Bewertungen.

  4. Solche kleinen Verschiebungen im Framing können die Wahrnehmung von Produkten stark beeinflussen – und damit direkt unser Kaufverhalten.

  5. Die Forscher warnen deshalb, dass ähnliche Effekte in sensibleren Bereichen wie Medizin, Bildung oder Politik noch deutlich größere Folgen haben könnten.

📌 Mehr erfahren? → ACL Anthology

🧠 Diese Studie zur „Glücksforschung“ läuft seit 88 Jahren – Was sagt sie?

✍️ Die Kurzfassung

  1. Die wohl längste „Happiness Study“ der Welt – die Harvard Study of Adult Development an der Harvard University – läuft seit 1938 und begleitet inzwischen mehrere Generationen von Menschen über fast neun Jahrzehnte.

  2. Ursprünglich wurden junge weiße Männer aus völlig unterschiedlichen sozialen Schichten untersucht, darunter sogar der spätere US-Präsident John F. Kennedy – mittlerweile sind längst auch Frauen und Kinder in die Studie miteinbezogen.

  3. Nach tausenden Interviews, medizinischen Checks und Studienpapieren zeigt sich überraschend klar: Nicht Geld, Erfolg oder Gene entscheiden über ein gutes Leben, sondern vor allem enge, stabile Beziehungen.

  4. Studienleiter Robert Waldinger sagt sogar, dass Menschen mit zufriedenen Beziehungen in der Lebensmitte später gesünder, glücklicher und oft auch langlebiger sind.

  5. Die Forschung ist zwar nicht perfekt und wird auch kritisiert, liefert aber eine ziemlich einfache Botschaft: Wer in echte Beziehungen investiert, investiert gleichzeitig in sein Glück und seine Gesundheit.

Videotipp: Hier kannst du dir Robert Waldingers TED Talk zu „What Makes a Good Life“ mit fast 30 Mio. Views ansehen 👇

📌 Mehr erfahren? → ScienceAlert

🐍 Ist diese mysteriöse Substanz aus Pythonblut besser als Ozempic?

✍️ Die Kurzfassung

  1. Ein internationales Forscherteam hat ein Molekül im Blut von Pythons entdeckt, das künftig bei der Behandlung von Übergewicht helfen könnte.

  2. Nach einer Mahlzeit steigt der Stoff para-Tyramin-O-Sulfat (pTOS) in den Schlangen um das Tausendfache an – ein Stoffwechselprodukt ihrer Darmbakterien.

  3. In Experimenten mit Mäusen führte pTOS dazu, dass die Tiere deutlich weniger fraßen und damit Gewicht verloren, ohne typische Nebenwirkungen wie Verdauungsprobleme, Muskel- oder Energieverlust.

  4. Das Molekül aktiviert offenbar ein Sättigungszentrum im Gehirn, das Hunger und Energiehaushalt steuert.

  5. Noch ist unklar, ob der Effekt auch beim Menschen funktioniert – doch die Entdeckung zeigt, dass extreme Stoffwechselstrategien aus der Natur neue Ansätze für Medikamente liefern könnten.

📌 Mehr erfahren? → Nature Metabolism

⏳ Wurde Pompeji einst mit einem „antiken Maschinengewehr“ beschossen?

✍️ Die Kurzfassung

  1. In den Mauern der antiken römischen Stadt Pompeji gibt es rätselhafte Einschusslöcher (Foto hier ansehen), die lange niemand richtig erklären konnte.

  2. Italienische Forscher vermuten jetzt, dass sie von einer Art antikem „Maschinengewehr“ stammen – dem sogenannten Polybolos: ein griechisches Repetier-Katapult, das mehrere Geschosse schnell hintereinander abfeuern konnte.

  3. Die Schäden entstanden wahrscheinlich rund 100 Jahre vor dem berühmten Ausbruch des Vesuvs 79 n. Chr., als die Stadt im Konflikt mit Rom stand.

  4. Mithilfe von Lasermessungen und alten griechischen Ingenieurszeichnungen fanden die Forscher heraus, dass Form und Anordnung der Löcher genau zu dieser Waffe passen.

  5. Kurz gesagt: Die Mauern von Pompeji erzählen nicht nur von dem massiven Vulkanausbruch, sondern auch von überraschend moderner Kriegstechnik der Antike.

Videotipp: Hier kannst du dir eine Rekonstruktion des Polybolos ansehen 👇

📌 Mehr erfahren? → Heritage

📈 Warum jede dritte Frau in Deutschland Fruchtbarkeitsprobleme oder Fehlgeburten hat.

✍️ Die Kurzfassung

  1. Eine neue Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) zeigt: Kinder zu bekommen ist für viele Frauen hierzulande oft schwieriger als gedacht – etwa jede dritte Frau im reproduktiven Alter hat Probleme mit Unfruchtbarkeit oder Fehlgeburten.

  2. Die Forscher haben über zehn Jahre hinweg knapp 1900 Frauen begleitet und festgestellt, dass rund 28 Prozent der Probandinnen zeitweise nicht schwanger werden konnten und neun Prozent Fehlgeburten erlebten.

  3. Die Forscher erklären das mit dem Einfluss des Alters: Ab 35 hat fast jede zweite Frau Schwierigkeiten, schwanger zu werden oder das Kind zu behalten.

  4. Gleichzeitig bekommen Frauen heute ihr erstes Kind im Schnitt erst mit gut 30 Jahren – also genau in der Phase, in der die Risiken steigen.

  5. Die Studie macht damit vor allem eines klar: Realistische Aufklärung über Fruchtbarkeit und Alter ist wichtiger denn je.

🌿 Jahrzehntelang falsch erklärt: Warum Pflanzen wirklich grün sind.

✍️ Die Kurzfassung

  1. Viele Schulbücher erklären, dass Pflanzen grün sind, weil Chlorophyll grünes Licht reflektiert – doch genau das stimmt anscheinend nicht.

  2. Eine finnisch-britische Studie zeigt stattdessen: Chlorophyll schluckt vor allem blaues und rotes Licht, während grünes Licht einfach schlechter absorbiert wird und deshalb eher aus dem Blatt herausstreut.

  3. Die eigentliche „Spiegelarbeit“ übernehmen wahrscheinlich andere Strukturen im Blatt, etwa die Zellwände aus Cellulose.

  4. Interessant ist außerdem, dass grünes Licht für die Photosynthese gar nicht so nutzlos ist, wie oft behauptet wird, weil es tiefer in Blätter und andere Pflanzenbestandteile eindringen kann.

  5. Kurz gesagt: Pflanzen sind grün – aber aus einem deutlich komplexeren und spannenderen Grund als die meisten von uns in der Schule gelernt haben.

📌 Mehr erfahren? → Journal of Biological Education

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Ich hoffe, die heutige Ausgabe hat dir gefallen! Teile diesen Science-Newsletter gerne mit deinen Freunden. Bis nächste Woche. Nerdige Grüße, Anastasia ✌️

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